Die Weinlesung
Literatur, Unterhaltung und Genuß mit S. Dierichs

 

DEBUSSY in WORT und MUSIK

„Im Spiegel seiner Zeit“

 

Das Leben des Komponisten

portraitiert von Zeitgenossen aus

Roger Nichols Biographie:“C. Debussy“

mit Werken seiner Klaviermusik

 

 

 

Klavier: Isabel Engelmann                                                 Sprecher: Stephan Dierichs

 

 

 

 

 

Debussys Bedeutung wurzelt tief im 19.Jahrhundert und reicht bis in unsere Zeit hinein.

Er war der erste Kosmopolit der Musikgeschichte, der in der Stille eine Revolution vorbereitet hat, ohne die die heutige Musik nicht mehr denkbar wäre.

 

Die Pianistin Isabel Engelmann und der Schauspieler Stephan Dierichs führen uns zusammen auf eine Entdeckungsreise durch Debussys Biografie.

Die stimmungsvoll vorgetragenen Klavierwerke werden mit Texten von Zeitgenossen Debussys geschickt verknüpft und bieten in dieser Kombination einen originellen Einblick in sein Leben und Werk.

 

„Seine große, alles überragende und immerwährende Leidenschaft war und blieb die Musik, die er um ihrer selbst willen liebte, und er vertrug es nicht, sie brutal behandelt, schlechtgemacht oder pompös verunstaltet zu sehen. Er hätte sich nie träumen lassen, daß sie ihn berühmt machen würde, und war überzeugt, mehr oder weniger unbekannt zu bleiben. Er liebte alles an der Musik und war für ihre unterschiedlichsten Erscheinungsformen zugänglich, solange es nur wirklich Musik war.“

(Raoul Bardac, Stiefsohn Debussys)

„Die Musik“, schreibt Debussy, „ist eine geheimnisvolle Mathematik, deren Elemente am Unendlichen teilhaben. Sie lebt in der Bewegung der Wasser, im Wellenspiel wechselnder Winde; nichts ist musikalischer als ein Sonnenuntergang! Für den, der mit dem Herzen schaut und lauscht, ist die beste Entwicklungslehre die Natur.

Ich für meinen Teil will nur das wiedergeben, was ich höre.

Es gibt keine Debussy-Schule. Ich habe keine Schüler. Ich bin ich.

Die einen sehen in mir den melancholischen Nordfranzosen. Andere den Repräsentanten des Midi, der Provence, Daudets, tirili, tirila! Dabei stamme ich ganz einfach aus St Germain, eine halbe Stunde von Paris entfernt.“

 

Gesamtdauer 1,5 Stunden + Pause

Genauer Ablauf auf Anfrage

Es kann auch eine längere variante gebucht werden.

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